Herzlich willkommen in unserer Welt.

Burgund & Friends - Verkostung 12.12.2018

Danke fürs Kommen!

 

Hier findet Ihr die neuen Weine in unserem online Shop:

Domaine Derain - Sextant - Zlaty Roh - 7radku - Claus Preisinger - Marto - Julien Meyer - Hausherr - Domaine Curtet

 

Bar Tartare Pop-Up

In der Margaretenstrasse gibt es am letzten Advent-Samstag noch großartiges von Lukas Mraz und Felix Schellhorn mit ihrer Bar Tartare im PURPUR Pop-Up Store. Die Weine kommen exklusive von weinskandal. Kommt und genießt!


Wo: Margaretenstrasse 6, 1040 Wien

Wann: 22.12.2018

Was ist Naturwein?

Moritz, Du betreibst seit einigen Jahren einen sehr erfolgreichen Naturwein Laden und online Shop in Wien. Was ist eigentlich ein Naturwein, gibt es dafür eine genaue Definition? Bzw. was verstehst Du darunter?

 

Grundsätzlich gibt es für Naturwein keine genaue Definition. Die Frage ist ob eine Definition dafür überhaupt angebracht ist, denn die eine Seite von Naturwein ist als Definition keine Definition zu haben.

Spontan Wein werden zu lassen, durch das Hier und Jetzt, mit den Hefen, Bakterien die im Weingarten auf den Trauben und im eigenen Keller von Haus aus sind - das ist eine Prämisse. Es wird also Wein gemacht wie früher, also "vorindustriell", aber mit dem Wissen in Chemie und Physik von heute. Es ist kein reaktionäres System, sondern es ist  ein zutiefst fortschrittliches. Das gestern und heute verschmelzen zu lassen.  

 

Naturwein ist eine Gegenbewegung zur großen Uniformität, die in den letzten Jahren entstanden ist  - Wein wurde immer stärker designed, im Keller gemacht, auch um erfolgreiche Weine zu kopieren. Mit hunderterlei Hilfsmitteln aus der Lebensmittelindustrie, alles legal, aber halt nicht ganz ursprünglich ;-). Von immer den gleichen Beratern. Eine zweite Prämisse ist also: Weg vom winemaker, hin zum Weinbauern.

 

Und damit sind wir beim Thema der Verträglichkeit, ein sehr vernachlässigter Bereich in der Diskussion. Wein ist ja ein Nahrungsmittel und insofern sollte man die gleichen Maximen wie für seine Grundnahrung anlegen, sprich keine Zusätze, niedrige Belastung, oder einmal darüber reden was da alles so drin ist! Wenn du im Keller auf technische Hilfsmittel verzichtest, also auf Zusätze, dann muss der Geschmack aus dem Weingarten kommen. Die Trauben müssen so Inhalts-stark sein, dass genügend Aussage da ist. Daher muß der Fokus der Arbeit im Weingarten liegen. Denn nur wenn der Stock aus mannigfaltigem und organischem Material schöpfen kann, wird er aromatisch komplexe Trauben produzieren. Daher muß die Bewirtschaftung biologisch sein, im Idealfall vielleicht  sogar unter biodynamischen Maximen. Folglich wird Naturwein immer nachhaltig produziert sein. Es geht weg vom systemischen "Pflanzenschutz", der zum Teil in die Pflanze eindringt, zu rein äußerlich wirkendem Schwefel und Kupfer in Dosen die keine nachhaltigen Belastung für die Umwelt bedeuten.

Das ist ein wichtiges Thema und das ist das was die Naturwein-Winzer stark thematisiert haben.

Hier geht es um wirklich Ressourcen-schonende Arbeit, nämlich im Sinne einer der Allgemeinheit verpflichtende Landwirtschaft. Und genau das ist das, was ein ganz notwendiger Teil der Arbeit bei uns ist, den Menschen klarzumachen dass sie dies auch bedenken. Die exzessive Bewirtschaftung über Jahrzehnte hat die Böden zu Wüsten gemacht. Grundwasser Reservoire leer geschöpft. Woher nehmen sie sich das Recht am Verbrauch des Allgemeinguts? Viele Winzer sind umgestiegen, weil die Schäden die bereits in Ihren Weingärten aufgetreten sind so hoch sind, dass es unrentabel wurde sie zu bewirtschaften. Immer mehr Agrochemie um den Ertrag zu erhalten. Diese Mittel sind nicht nur ein Raubbau an der Natur, sondern sehr kostenintensiv. Also fiel die Entscheidung  oft nicht nur aus anthroposophischen Gründen, sondern aus handfesten wirtschaftlichen. Was ok ist. Die organische - biologische Bewirtschaftung  bringt also eine wirtschaftliche Zukunft, auch spannend, oder?

 

Was ist für Dich das besondere an diesen Weinen?

Das spannende an Naturweinen ist die Leichtigkeit, die Lebendigkeit der Weine. Wein soll Getränk sein und nicht Statussymbol. Viele Winzer haben umgedacht, weil ihre Weine ihnen nicht mehr geschmeckt haben. Diese Süffigkeit verloren haben. Gerade bei den Rotweinen ist das stark zu merken. Die Weine waren zu stark konzentriert, zu alkoholreich, zu üppig. "Big Wines" waren die Folge.  Da beim Naturwein nicht die Arbeit im Keller im Vordergrund steht, wird Rotwein plötzlich süffig. Fast wie Weißwein. Die Franzosen nennen es Vin de GlouGlou. Kein pelziges, adstringentes Mundgefühl, sondern grazil verspielter Trunk. Oft mit leichter Farbe, weil mit wenig Alkohol gelesen und trotzdem viel Geschmack. Wie das? Weil die Traubenqualität besser ist. Das ist für mich persönlich eine der größten Errungenschaften der Bewegung, das Rotwein endlich wieder Spaß macht.

 

Der Unterschied zu klassischen Weinen zeigt sich aber auch noch in anderen Belangen, oder?

Wenn Fachleute von Qualität im Wein sprechen, dann geht es immer schnell um das sogenannte ‘Terroir’, die Herkunft. Man sagt großer Wein zeigt wo er her ist. Eine große Lage hat einen eigenen Ausdruck. Dem stimme ich zu. Doch hat man meiner Meinung nach, dieses Terroir mit Keller Manipulation gleichgesetzt. Berühmte Regionen, wie das Burgund, haben fixe Vorgehensweisen im Keller, die viel mehr den Stil ausmachen, als ihre Herkunft zeigen. Sonst wären diese Stile ja nicht kopierbar, oder?

Ich bin der festen Überzeugung, dass nur ein Wein der selbst seinen Weg findet, unfiltriert und ohne Zusätze gemacht ist, wohl vom wachen Auge des Winzers begleitet, der einzige ist, der das ganze Universum in sich vermag abzubilden. Die besten dieser Art sind die besten Weine der Welt. Für solche Götterfunken leben wir! Diese zu finden ist unsere Aufgabe. 

 

Wann hast Du zum ersten Mal von Naturwein oder einem der anderen vielen Begriffe wie raw wine, vin natural, vin vivant... gehört und wann hast Du zum ersten Mal ein Gläschen gekostet?

 

Das weiß ich noch ziemlich genau, das war 2002 - da war ich bei einer Verkostung. Da hat es einen Wein gegeben, der hat mein Bild von Wein dermaßen zerstört, mich eigentlich im besten Sinn verstört, aber begeistert, entrückt - mein Weltbild von Wein entrückt. Es war eigentlich ein ganz klassisch anmutender Wein, also kein oranger Wein, sondern hell strahlend, gelb, also so wie man das kennt. Aber es war die Energie, die dieser Wein, diese Präzision, diese Länge, aber gleichzeitig diese Freude, das facettenreiche, das immer wieder sich verändern, jedes Mal ein anderes Bild, sich niemals erschöpfend. Ein perfekter Trunk, nicht anstrengend. Und genau das ist es was ich vorher nicht kannte. Ich kannte immer nur Facetten davon.

Der Wein war ein Soula blanc 2001, Domaine Soula. Dieser Wein ist von dem in Südafrika geboren Tom Lubbe, das wusste ich aber damals nicht. Wir haben uns dann ein paar Jahre später kennengelernt und er ist jemand der mich die letzten 20 Jahre sehr stark begleitet hat und er ist wahrscheinlich auch einer der wichtigsten Winzer in unserem Portfolio, Domaine Matassa.

 

Auf jeden Fall war dieser Wein der Wendepunkt in meinem Wein Verständnis. Und eigentlich hat damit alles begonnen.

 

Fortsetzung folgt. :)

 

Für Interessierte gibt es noch mehr zu lesen : Tom Lubbe war im Sommer bei weinskandal zu Gast und Moritz war mit ihm auch in Graz unterwegs. Hier findet Ihr ein Interview mit Tom Lubbe geführt im Juli 2018 in der Grazer Weinbar Frankowitsch.

 

Die Avantagarde der NaturWein-Winzer Europas

Das war die Naturwein-Messe 2018 im ODEON 

45 Naturwein-Winzer aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Kroatien, der Slowakei und Südafrika haben uns Ihre Weine gezeigt und über 400 Besucher haben sich durch alle Facetten und Schattierungen der Naturweine gekostet. 

Das ganz besondere, für uns, an dieser Veranstaltung ist, dass es ein Projekt ähnlich Denkender ist. Es ist also nicht nur eine Kooperation von zwei Weinhändlern Vinonudo & weinskandal, sondern es entstand so etwas wie eines Freundeskreis von Unterstützern. So bekommen wir alle Jahre wieder die Tische vom Mochi und dem Beau Lieu geliehen, welche der Veranstaltung einen tollen Charme und bunten Klecks geben. Eiswürfel zur Kühlung vom Das Loft im Sofitel, Wasser von Vöslauer, Brot vom Joseph, großartige Gläser und Schüttkrüge von Zalto Glas. Winzer aus aller Herren Länder kommen um unsere Botschaft zu unterstützen. Eine immer größere Fanschar hält uns treu die Hand und läßt sich für einen Nachmittag verzaubern.

Wir sagen danke für so tolle Freunde und auf ein Neues im nächsten Jahr – also save the date – 15.11.2019

Alle Fotos oben © Belle & Sass Photography

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Der LOKVOGEL ruft!

Am Freitag 16.11. öffnet das Taubenkobel Pop up LOKVOGEL in Wien. Barbara Eselböck und Alain Weissgerber erwarten Euch in der alten Remise in Wien Meidling. Die Weinbegleitung kommt exklusiv von weinskandal! 

 

Von 16. November bis 23. Dezember 2018, ab 18 Uhr

Remise Wolfganggasse, Eichenstraße 2, 1120 Wien

www.lokvogel.at

 

NATURWEINWOCHENENDE IM JOSEPH BISTRO 15.-17.11.2018

JOSEPH BROT & NATURWEIN 15.-17.11.2018
JOSEPH BROT & NATURWEIN 15.-17.11.2018

Weinskandal ist zu Gast im Joseph Bistro in der Kirchengasse!

Von 15. bis 17.11. gibt es am Abend ein tolles 4-Gang-Menü mit großartiger Weinbegleitung, á la „Best of Weinskandal“.

 

Auch an allen anderen Tagen hat das Bistro natürlich eine ganz tolle Auswahl an Naturweinen exklusiv von Weinskandal, also kommt auf ein schönes Glas vorbei!

 

Joseph Brot BISTRO

Kirchengasse 3, 1070 Wien

Di – Sa 8 - 23 Uhr

So & Feiertag 8 - 15 Uhr

Mo geschlossen

Wir waren schon Probeessen - es ist köstlich! Direkt serviert vom großartigen Küchenchef Arnold Strasser.

Die unerhoerte Leichtigkeit des Seins!

NO BORDERS - THIS IS CENTRAL EUROPE

Was für ein Fest. 

Vielen Dank fürs Kommen! 

WHAT A WEEKEND

Dieses Wochenende kommt endlich mal wieder Schwung in die Kiste! 


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SAVE THE DATE 09.06.2018

NO BORDERS - this is Central Europe now

WINE TASTING

15:00-18:00

€15,-

 

 

 PARTY.EAT.DANCE

19:00-23:00

entry €39,-

 

wine by the glass €5,-


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The Master is in the house - TOM LUBBE "JUST FOR ONE DAY!"

FIRST STOP: WIEN,

MAST

24/05/18

SECOND STOP: GRAZ, FRANKOWITSCH

25/05/18


 

HARD FACTS: 

24.05.2018

MAST Porzellangasse 53, 1090 Wien

 

15:00-16:30 MASTER Session mit Tom Lubbe

Matassa & Majas - von Brutal bis Romanissa - eine Standortbestimmung (begrenzte Teilnehmerzahl)

Anmeldung unter: bestellung@weinskandal.at

 

 

19:00 4 Gang Menü & 8 Weine von Matassa -

von gestern bis heute - eine Leistungsschau - € 90

 

Anmeldung unter: contact@mast.wine

oder 0043 1 922 66 79

 

HARD FACTS: 

25.05.2018

14:00-18:00 FRANKOWITSCH Delikatessen

Stempfergasse 2-4, 8010 Graz

 

Tasting mit Tom Lubbe - von Brutal bis Romanissa -

der aktuelle Jahrgang!

 

Anmeldung unter: bestellung@weinskandal.at

 

 


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SAVE THE DATE 25/04/18

 

Weinskandal geht auf Reisen. Und diesmal packen wir nicht unseren Koffer, sondern unseren Einkaufswagen. Wir bleiben nämlich in Wien!

Genauer gesagt geht es zum Wallensteinplatz 3-4. 

Dort werden wir zusammen mit 

herzlichst, Anna's

& PONA

einen Frühlingsmarkt veranstalten. 

Anna wird aus ihrem Bio Gemüse-Kistl der Woche Köstlichkeiten zaubern - ihre Produzenten werden auch vor Ort sein. 

Wir kümmern uns um Trank. 

Ein Nachmittag unter Gleichgesinnten.

Wir freuen uns! 

 

HARD FACTS:

25. April 2018

16:30 - 20:30 

Wallensteinplatz 3-4 / 1200 Wien

 

Um Voranmeldung wird gebeten - E-Mail an shop@weinskandal.at

An die Spätentschlossenen - Zum Trinken haben wir ansonsten immer noch etwas. 

 

 


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Öffnungszeiten: Di. - Fr. 16 - 19 Uhr, Ungargasse 28 (im Hof) 1030 Wien Österreich

+43 676 83 85 81 82, shop@weinskandal.at