Herzlich willkommen in unserer Welt.

En-soku / Claus Preisinger x Weinskandal x Mochi

Es war einer dieser Tage der nach purer Lebensfreude schmeckt. 

Ein langer Tisch, viele lachende Gesichter, großartiges Essen und Wein, Wein, Wein! Bachus wäre stolz auf uns gewesen.

Vielen Dank an den  besten Gastgeber (O-Ton Tobi Müller) Claus Preisinger und an das außergewöhnlich Mochi Team.  

Was für ein Sonntag Nachmittag!

 

Danke an alle fürs Kommen und Dabei-sein. Bis bald! 

 

Hot, New, Sexy - New Arrivals Tasting Chablis, Beaujolais, Jura

Wann: Donnerstag 13.06.2019, 16-20 Uhr

Wo: Weinskandal, Wien

 

Verkostung des neuen Jahrgangs von 

Rmi Dufaitre  - Beaujolais

Séléné - Beaujolais

Domaine de Bru - Chablis

Domaine Pattes Loup - Chablis

Domaine Octavin - Jura

 

Verkostungsbeitrag: EUR 10

 

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Das ist Beaujolais!

Neu und exklusiv bei uns sind ab sofort 2 junge Winzer aus dem Beaujolais: Sylvere Trichard von Séléné und Rémi Dufaitre. Der eine zurückhaltend nachdenklich, der andere laut polternd. Beide gelten als legitime Nachfolger der großen Vier rund um Marcel Lapiere, denen die Wiedererweckung dieser Region zu verdanken ist. Seidig, zarte Rotweine, hell und strahlend, süffig und betörend. Die Vermählung des kühlen Burgunds mit der Wärme der Rhône.

 

Die Weine von beiden gibt es bei uns im Laden und hier im online shop: Séléné - Rémi Dufaitre

Rémi Dufaitre und Sylvère Trichard von Séléné
Rémi Dufaitre und Sylvère Trichard von Séléné

Bad boys x Mochi

Was für ein Baustellenfest - so ein cooler Abend! Danke an alle fürs Kommen!

 

Die Weine von Jurgen und Craig gibt es bei uns im Laden und hier im online shop:

Intellego - Testalonga

 

Mochi eröffnet japanische Tapasbar, mehr dazu lesen.

 

Für alle die nicht dabei waren, gibt es schon bald eine neue Chance:

Ein gemütlicher Sonntag mit Mochi, Claus Preisinger und uns am 02.06. in Gols. Let's groove! Mehr Infos.

 

En-soku

En-soku / Claus Preisinger x Weinskandal x Mochi

 

Wann: 2. Juni 2019, 14 - 20 Uhr

 

Was: Sharing Menu (8 Gänge) inklusive Aperitif, Wein und Wasser

 

Wo: Weingut Claus Preisinger, Goldbergstraße 60, 7122 Gols

 

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Bad boys back in town!

TESTALONGA & INTELLEGO!

Craig Hawkins (Testalonga) und Jürgen Gouws (Intellego) sind Kult. In der Heimat oft als "bad boys" bezeichnet, für die internationale Presse "THE SWARTLAND REVOLUTION!". Sie bringen es so auf den Punkt: "WINES MADE FROM GRAPES!". Für uns der Inbegriff von Winzern für die Weinskandal steht. Weit gereist und doch heimgekehrt, um die Welt zu verändern. Seit Jahren an unserer Seite, immer anders. Immer Weine, die uns richtig Spaß machen. Nun kommen sie zu uns, für einen Abend. Und wohin? Auf die "Baustelle" des neuen Pop-Up Projekts vom Mochi! Klingt doch cool.

Es gibt japanische Tapas, gute Musik und viel Wein zum Trinken.

Einfach vorbeikommen und los geht's!

 

HARD FACTS:

09. Mai 18-21h

POP UP MOCHI!

Schleifmühlgasse 8 / 1040 Wien

 

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Weinskandal on tour im Burgenland

Wir haben in den letzten Wochen wieder ein paar Weingüter besucht um den neuen Jahrgang zu verkosten.

Ganz anders als erwartet wird 2018 ein warmer Jahrgang und hat nicht nur Kraft sondern auch sehr viel Eleganz und gute Säure, hier macht sich also die Bio-Bewirtschaftung bezahlt. Wir sind schon sehr gespannt was uns erwartet! Was in den Fässern ist, lässt uns lächeln!!!


Gut Oggau, Hannes Schuster, Christian Tschida, Claus Preisinger und Judith Beck

  

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Hot, New, Sexy - New Arrivals Tasting Beaujolais, Jura, Loire

Wann: Donnerstag 25.04.2019, 16-20 Uhr

Wo: Weinskandal, Wien

 

Was: Verkostung des neuen Jahrgangs von 

 

Julien Labet - Jura

Cômes Isambert (NEU), Sebastian Bobinet - Loire

und
Cider von Frukstereo - Schweden

 

 

Verkostungsbeitrag: EUR 10

 

 

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Auf Besuch in Barcelona - Fortbildung bei Visionären

Spanien war lange Zeit im Thema Naturwein hinten nach, sie waren vor allem gut in klassisch verstaubt, und hypermodern mit zu hohem Alkohol. Das Schicksal war ihnen aber gnädig, schenkte ihnen ein paar wache Geister und eine Revolution war geboren. Barcelona von Weinregionen umrankt wurde zu einem der Zentren, nicht zuletzt auf Grund von ein paar ganz visionären Weinlokalen, die bis heute einem Schaufenster der Avantgarde gleichen. Für uns ein alljährlich Pflichtbesuch zur Fortbildung. 

 

Der nächste Trip nach Barcelona kommt sicher bald!

 

Wir empfehlen:

 

Bar Brutal - Vins Vivants

C/Barra de Ferro, 1 - Barcelona

DI - SA 13h - 1h, SO Abend

Can Cisa - Vinos Libres

Princesa, 14 - Barcelona

DI - SA 11h - 20h

 

La mar Salada - Restaurant im Port Vell (Barcelonetta)

Pg. de Joan de Borbó, 58-59 - Barcelona

MO bis FR - 13 - 16h / 20 - 22h

SA & SO 13 - 22h

 

Garage Bar - Vins Naturals

Calabria 75 bajos - Barcelona

MO - SA 18h - 01h

 

Bar Salvatge - Treffpunkt für Winzer und Naturliebhaber

Carrer de Verdi, 50 - Barcelona

Täglich ab 19 Uhr

 

L'Ànima del Vi - Bar de Vins Naturals

Carrer dels Vigatans, 8, - Barcelona

DI - SA 19h - 0h

 

HOT NEW SEXY TASTING 21.03.

Danke fürs kommen!

Hier findet ihr die neuen Jahrgänge von MatassaMajasGanevat & Dolomies.

 

'Wein herzustellen und zu trinken ist für mich so selbstverständlich wie Atmen' - Interview mit Zsolt Sütò vom Weingut Strekov

Zsolt  Sütò vom Weingut Strekov
Zsolt Sütò vom Weingut Strekov

Weinskandal: Wie bist du zum Wein gekommen?

Zsolt: In unserem Dorf hat früher jede Familie einen Weinberg besessen. Das hat sich auch während der kommunistischen Ära noch fortgesetzt, allerdings konnte zu dieser Zeit jede Familie nur 0,2 ha besitzen. Dank dieser Tatsache haben die Menschen ihre Beziehung zum Boden, zum Weinbau und zum Wein machen nicht verloren, es ist immer noch Teil ihres Lebens.

Von meiner Kindheit an habe ich im Hobby-Weingarten meines Vaters gearbeitet. Wir haben Trauben verkauft um ein zusätzliches Einkommen für die Familie zu verdienen, was zu dieser Zeit sehr wichtig war. Und aus den besten Trauben haben wir ungefähr 1.000-1.500 Liter Wein nur für den Eigenbedarf hergestellt. Wein herzustellen und zu trinken ist für mich also so selbstverständlich wie Atmen.

auf Stockkultur gezogene Weingärten
Auf Stockkultur gezogene Weingärten

Weinskandal: Was hat dich zum Umdenken angeregt, oder was hat dich dazu gebracht Naturwein herzustellen? Ein besonderer Wein, ein Winzer? 

Zsolt: Als ich 2002 zusammen mit einem Partner "Strekov" als Weinprojekt gegründet habe,  wusste ich noch nicht viel über professionelle Weinherstellung. Ich war vor allem  Weintrinker. Vornehmlich unseres Hausweins, den wir damals schon "raw" produziert haben. Nur etwas Schwefel kam dazu.

Mein starker Parochialismus (Anmerkung der Redaktion:  Art von Engstirnigkeit,  auch "Provinzialismus", hier scherzhaft gemeint) wollte, dass ich den besten Wein aus unseren Weinbergen in unserem Dorf mache, um es der Welt zu zeigen. Mir wurde schnell klar, dass es notwendig seien würde, eigene Weinberge zu besitzen, um dieses Ziel zu erreichen. Also haben wir angefangen kleine Weinberge zu kaufen, die die Menschen nach den Veränderungen der Revolution verlassen haben. 

Am Anfang haben wir gedacht, dass wir  alle modernen technologischen Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen nutzen müssten. Doch es zeigte sich uns, dass wir durch den Einsatz von Hefen und Enzymen genau das zerstören, was wir eigentlich erhalten und aufbauen wollten. Ab 2005 haben wir die Zugabe von Zusatzstoffen zu unseren Weinen - mit Ausnahme von SO2 - eingestellt. Im selben Jahr haben wir dann auch  auf Filtration und Klärung von Rotweinen verzichtet. Ab 2011 auch bei den Weißweinen. Unsere Weinberge werden seit 2009 biologisch bewirtschaftet. Der Durchbruch kam 2012, da habe ich zum ersten Mal Weine ohne Schwefelzusatz gemacht. Und seit 2017 werden alle Weine bei uns ohne Zusatz von Schwefel hergestellt.

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Weinskandal on Tour: Loir, Beaujolais, Savoyen, Jura

Gregoire Perron
Gregoire Perron

Da wir ja eigentlich ziellos unser Weinsortiment zusammensammeln, ist es bei Zeiten nötig sich auf die Reise zu machen, um zu finden was wir nicht suchen. Als idealer Zeitpunkt hat sich dafür der Anfang des Jahres herauskristallisiert. Zum einen, sind die neuen Weine am werden und die Winzer zu Hause. Auf der anderen Seite, gibt es Ende Jänner immer eine große Zusammenkunft der Naturwein-Szene in der Loire. Also haben wir unsere Koffer gepackt, um eine Woche quer durch Frankreich zu reisen.

 

Wir begannen unsere Tour in Lyon, um von dort  gleich in Richtung Savoyen zu fahren. Savoyen gilt als einer der letzten ungeschliffenen Diamanten Frankreichs. Tolle autochthone Rebsorten, wie Jacquere und Mondeuse, unterschiedlichste Klimata, von burgundisch ausladend, bis hochalpin straff. Viele ganz kleine Winzer, mit wenigen Hektaren und raren Flaschen. Also genau unseres. Und wir wurden fündig. Ein  guter Freund von uns nannte uns den Namen Gregoire Perron. Unter den Klängen einer feierlichen Beerdigung, was für ein Omen, landeten wir in dem verschlafenen Nest Journans. Gregoire erwartete uns schon. Nach einer Tour durch beeindruckende Weingärten, ging es zurück in sein kleines verwinkeltes Haus, wo auch sein Keller ist. Mit seinen Ursprüngen im 17. Jahrhundert, würde es ein Höhepunkt in jedem Freilichtmuseum sein. Was wir da zu kosten bekamen, war beeindruckend, vor allem ein Faß mit Poulsard hat unser Herz höher schlagen lassen. Wenn alles klappt sollten wir in ein paar Monaten ein paar Flaschen davon unser Eigen nennen dürfen.

Danach ging es über frisch verschneite Pässe ins Jura. Zu Etienne Thibaud und seinem Freund und Mitarbeiter Arnaud Greiner. Nach diesen ersten Stationen zeigte sich schon, dass 2017 und 2018, ähnlich wie bei uns sehr warme Jahrgänge waren und die Winzer geforderten waren, früh zu lesen. Viele Weine die wir im Laufe unser Tour gekostet haben waren zu üppig und derb. Opfer der Umstände. Umso beeindruckender war die Serie von Etienne, die Roten waren leichtfüßig, wie immer, die Weißen, tief und kräftig, doch voller Spiel. In seinem Keller stand auch schon, fix und fertig, unsere Palette , die nur wartet, bis die Weine von Ganevat und Labet auch reisebereit sind. Erstmals durften wir auch die Weine von Arnaud kosten. Sechs Fässer an der Zahl. Nicht viel, aber auf den Inhalt kommt es an und der war viel versprechend. Wir sind schon sehr gespannt, vielleicht können wir da auch ein paar Flaschen ergattern.

Nach Comté und Hühnchen in Vin Jaune, ging es dann an die Loire. Drei Tage kleine und große Verkostungen zwischen Anger und Saumur. Ein Wiedersehen mit vielen Winzern aus unserem Portfolio. Besonders beeindruckt hat mich dabei die neue Serie der Domaine Octavin. Alices Weine waren super sauber -Überraschung -  lebendig, wie eh und jeh. Vor allem die Weißen sind wieder eine Benchmark für die Jahrgänge 2016 und 2017. Beeindruckend auch der Besuch bei Francois Saint Lo.

Mit das spannendste war die "Tour de Fruit", eine Messe dem Cider gewidmet. Unglaublich, welche Renaissance dieser feiert, mit spannenden Interpretationen aus nah und fern, von Quitten, mit Trauben oder Beeren fermentiert. Ein Spielplatz für Querdenker und ein Feuerwerk für die Gaumen. Da kommt einiges auf uns zu und somit auch auf euch :-). Ihr werdet begeistert sein. 

 

Nach einem kleinen Snack in Paris, ging es dann ins Chablis. Nach einer Lehrstunde in der großen Leichtigkeit des Seins bei De Moor, besuchten wir das Chateau de Beru, ein lang gehegter Wunsch. Athenais Beru, die junge Schloßherrin, empfing uns und führte uns durch ihre Welt. Die Weingärten liegen rund um das Schloss, in unterschiedlichsten Expositionen auf unterschiedlichen Höhen. Eine handvoll Einzellagen, jedes für sich ein Filetstücke. Eine Idylle. Dabei war das nicht immer so. Das verpachtete Famileinweingut wurde vor 10 Jahren plötzlich vom Pächter an die Familie zurückgegeben. Eine Situation die normalerweise nie eintritt. Sie mußte sich in 24 Stunden entscheiden ihr Leben total zu verändern. Ein privilegiertes Leben  in Paris mit einem hoch dotierten Job aufgeben, für eine ungewisse Zukunft am in die Jahre gekommenen Familiensitz. Sie zeigte Mut und entschied sich  für das Ungewise. Wir verfolgen diese Domäne nun schon seit ein paar Jahren, die Weine waren immer gut, aber das Feuer fehlte uns ein wenig. Doch die Jahre biodynamischer Arbeit in den Weingärten scheinen nun Früchte zu tragen. Die 2017er Serie, die wir zu kosten bekamen, ist exemplarisch. Es ist keine funky Interpretation von Chablis, was bei so starkem Terroire auch nicht von Nöten ist. Es geht eher um das freizulegen, was da ist. Die Expression deutlicher zu machen. Nun ist sie da, die Strahlkraft, die Tiefe. Das Vibrato eines Laserstrahls, salzig zestige Frucht großen Chardonnays. Nun schmeckt uns das und nun ist unser Trio infernal aus dem Chablis perfekt: Thomas Pico, Olivier De Moor und die Domaine de Beru.

 

Nach diesem hoch erfreulichen Nachmittag ging es weiter zu unserer letzten Etappe ins Beaujolais. Nach dem die Zusammenarbeit mir Georges Descombes aus organisatorischen Gründen einfach nicht mehr möglich war, waren wir dringend auf der Suche nach Weinen dieser so unterschätzten Region. Und was für ein Finale erwartete uns. Ein treffen mit Sylvere Trichard von Séléné und Remy Dufaitre! Der eine zurückhaltend nachdenklich, der andere laut polternd. Beide gelten als legitime Nachfolger der großen Vier rund um Marcel Lapiere, denen die Wiedererweckung dieser Region zu verdanken ist. Seidig, zarte Rotweine, hell und strahlend, süffig und betörend. Die Vermählung des kühlen Burgunds mit der Wärme der Rhône.

 

Nach 2000 Kilometer in 7 Tagen, etlichen Verkostungen, sanken wir ermattet, aber glücklich in unsere Sitze im Flugzeug zurück nach Wien. Wir waren wieder fündig geworden und alles wart Lächeln. Lasst euch überraschen, die nächsten Monate kommt viel Neues.

 

Auf euer Wohl! Santé!

 


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WEINSKANDAL

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