Cidre 2 Table  - Cyril Zangs is the Ciderman

"Basically, forget everything you know about cider;                                the 2009 Cyril Zangs Cidre is a game-changer."— Laurence Edelman

Wir trafen Cyril Zangs erstmals früh morgens. Eigentlich nicht ihn, sondern seinen Cidre. In einer Weinbar in Angers. Irgendwie waren wir zu müde um nach Hause zu gehen.  "Flash!", was war denn das. "Cidre?" Wir hatten einen Tag voller Wein hinter uns. Messe - auf der Suche nach neuem Stoff zum träumen -  hunderte Kostproben, aber nichts Richtiges dabei. Danach eine Serie fabelhafter Weine in dieser Bar - zum Trösten. "Flash!". Plötzlich Licht - süß, sauer, bitter, frisch, hurra - hell wach, Gaumen und Geist. "Was ist denn das?" Den Mann wollen wir Kennenlernen. Das ist nun 2 Jahre her. Am nächsten Tag geschah es wirklich. Er war auch in der Stadt, abseits der Messe. Wir trafen uns irgendwo zwischen lauter parkenden Autos. Freiluft Tasting. Der Kofferraum seines uralten Espace war die Bar. Es regnete in strömen. Wir waren noch etwas müde. Der erste Schluck, dann wieder "Flash!". Den Cider wollen wir haben. Doch wir waren leider nicht die Einzigen. Der Mann ist eine Legende in Frankreich, wie sich herausstellte. Seine unfiltrierten und flaschenvergorenen Cidres findet man vom Septime in Paris, bis in die Bar Brutal von Barcelona. Sie sind ausschließlich aus Äpfeln, aus der Normandie. Aus bis zu 60 Jahre alte Bäumen, in traditionellen Hochstammanlagen, bepflanzt mit bis zu 69 verschiedenen Sorten. Die Lese beginnt im September und endet im Dezember. Das Obst wird gemaischt und gepresst, dann in Inox- pder Fieberglastanks für 6 Monate ausgebaut. Danach 2 Monate Flaschenreife. Mit Hand werden die Flaschen gerüttelt, um den Trub am Flaschenboden zu sammeln und dann degorgiert. Kein Zusatz. Kein Schwefel. Keine Dosage.      "Naja", meinte Cyril, ich sollte mich im Herbst melden. Es war 1. Feber. Gesagt, getan! Doch ich war zu spät. Es gab keinen mehr. "Nein - nicht wirklich?". "Doch - aber nächste Jahr!". "Vielleicht?". "Sicherlich, wenn wir etwas ernten!", und so ging es weiter. Ein Jahr lang. "Nein, die Cidres sind noch nicht so weit!". "Aha?!" Nun, dann folgten Mails, Telefonate, manche beantwortet, manche unbeantwortet. Irgendwie hatte ich die Hoffnung aufgegeben. Eines abends, ich war gerade mit dem Hund spazieren -  ein Anruf - französische Nummer. "Moritz, der Cidre ist fertig!". "Bist du sicher?" "Ja!". Da war es wieder - Flash - Freude schöner Götter Funken  und ein Lächeln von mir! Nun ist er also wirklich da, und er ist rar, also schnell sein, denn dieser Sommer gehört dem Ciderman! Oh, yeahh!

BRUT 2015, Cidre 2 Table ( 0,75l )

Assemblage aller Gärten rund um Glos, aus 69 verschiedenen Apfelsorten.

Der Kultcidre - komplex ohne kompliziert zu sein :-)

12,50 €

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SIDER UP 2015, Cidre 2 Table ( 0,75l )

Ist Cidre aus nur einem Garten, einem der Ältesten, dabei werden nur 8 Apfelsorten verwendet.

Ganz klare Nase nach alten Apfelsorten ,  präzise, mineralisch, elegantes Bitterl, komplex, & süffig!

16,00 €

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COSSAIS QU'ON BOIT UN COUP 2015, Cidre 2 Table ( 1,5l )

Es ist eine Assemblage aus BRUT und SIDER UP - nur in Magnums erhältlich.

Das Beste aus beiden Welten!

31,00 €

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UPA - Achtung bissig!

Das Garagenbier eines Chemikers der einer Weinbäuerin verfiel!

Ulrich Leitner, also Ulli, ist der gute Geist im Weingut Judith Beck, so scheint es. Ob es regnet, ob es schneit - ewig stoisch umsorgt er mit Judiths Vater die Weingärten. Gießt und besprüht die Pflanzen mit den diversen Wundermitteln aus Rudolf Steiners Schatzkiste. Ein ewiger Gärtner. Reißen die Hühner aus, ein Fänger im Roggen. Klemmt eine Schelle, fehlt irgendwo Strom, ein Haustechniker. Die Antwort auf alle Fragen - einfach patent, dieser Mann!  Da traut man dann seinen Augen kaum, wenn bei rechtem Groove und grellem Licht, er Pulp fiction gleich gelenk zu tanzen beginnt. Wenn er "shaked", wird Freude greifbar, Schalk strahlt aus jeder Pore. Er ist "in the mood!", der Abend wird lustig, garantiert! Warum ich ihnen das alles erzähle? Weil all dies Ulli ist und so sein Bier. Da weiß jemand, was er tut. Er war Chemiker, bevor Judith ihn umgarnte und zu ihrem kongenialen Partner machte. Ich schätze sein profundes Wissen. Er ist kein Heißsporn, wenn es um Qualität geht, sondern ein Tüftler mit höchsten Ansprüchen.  Er braut seit Jahren kleine Chargen für sich, um hinter das Geheimnis zu kommen; hinten im Keller, im "Teekessel", in dem sonst die biodynamischen Präparate hergestellt werden. Das Bier hat eine vielschichtige Aromatik, Zitrus, ein feines Bitterl, gute Perlage.  Es überfordert aber nicht, ist süffig. Ein Pale Ale, das Lust auf mehr macht und genau dies ist der Grund, warum wir ab jetzt auch Bier verkaufen, was wir niemals wollten.

UPA Ulrich Pale Ale

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

 

2,60 €

  • 0,67 kg
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UPA Ulrich Pale Ale 0,7l

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

 

7,50 €

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